GLW, 10. Runde, So. 17.10.2010, 15:00 Uhr

 

 

 

 

 

 

SV Kainach

:

FC Lankowitz

3

:

3

                  (0

:

2)

 


 

 

                                        Tore

                        Heimverein

                        Gastverein

Nemetz Christoph (54.,Elfer)

Nemetz Christoph (69.)

Celinger Deni (76.)

Steinbauer Dominik (11.)

Amerhauser Martin (37.)

Galler Johann (97.)

 

 

 

 

 

 

 

Spielbericht

 

….und die ganz große Bitterkeit dabei ist, das dies in einem Spiel passiert, welches man eigentlich schon gewonnen  h a t t e !  Gewonnen aufgrund einer fulminanten 2. Hälfte der SVK – Mannschaft, die so ziemlich das beste war, was man dem heimischen Publikum in der laufenden Meisterschaft bislang zu bieten hatte.

 

Und deswegen wurde mit enormen Kampfgeist und Willen ein Spiel gedreht, das dem Beobachter eigentlich dem ersten Spielabschnitt nach als eine klare Angelegenheit für den Leader aus Lankowitz ausgesehen hatte.

Die Gäste absolut verdient 2:0 in Front, spielerisch klar überlegen, Kainach praktisch nicht vorhanden.

 

Aber dann – wie bereits erwähnt- ein Feuerwerk an Einsatz und Laufbereitschaft auf dem tiefen, schwierig zu bespielenden Boden und so wurde möglich, womit wohl keiner der gut 250 Besucher mehr gerechnet hatte: Zwei Treffer von Christoph Nemetz sowie ein Tor von Deni Celinger markierten ab Spielminute 76 eine 3:2 Führung für den SV Kainach.

Lankowitz –durch eine Ampelkarte gegen Thomas Strudl dezimiert – wirkte jetzt ob des Rückstandes plötzlich angeschlagen und verunsichert.

 

Diesen Umstand versuchte die Kiendler – Truppe natürlich auszunützen und tat dies auch in der 88. Spielminute: Denis Rojht wird ideal in Position gebracht und schiebt die Kugel am Lankowitzer Goalie vorbei zum 4 : 2 in die Maschen.

 

Aber siehe da, Schiri Duschek sieht (glaublich ziemlich als einziger am Platz) eine Abseitsstellung und gibt das Tor nicht. Nicht einmal  e i n  Spieler der Gäste hatte Abseits reklamiert, sondern sich diese schon wieder zum Anstoss begeben.

 

Diese Entscheidung sollte sich in weiterer Folge noch als mit spielentscheidend herausstellen, denn dem Referee gefiel die Partie offenbar so gut, dass er gleich 7(!) Minuten zugab, und wenn man oben schaut, in welcher Minute der Lankowitzer Ausgleichstreffer fiel, erübrigt sich jeder weitere Kommentar… Wirkliche Gründe für eine derart lange Nachspielzeit sind (bei insgesamt vier Auswechslungen und keinerlei anderweitigen, längeren Unterbrechungen) schwer eruierbar….